AC Menschenrechte

 „Christen werden weltweit verfolgt“

„Religionsfreiheit darf keine Einbahnstraße sein.“


„Menschenrechte und Religionsfreiheit sind in vielen Ländern der Erde keine Selbstverständlichkeit,“ berichtete Kaplan Matthias Martin, der bei der Studentenverbindung Tullina einen mitreißenden Vortrag hielt. Obfrau und „Seniora“ Marisa Widermann freute es sehr einen so fachlich versierten Referenten begrüßen zu dürfen. „Es ist für uns Tullner ein besonderes Glück so einen profunden Kenner der internationalen Politik und des Völkerrechts in unserer Nähe zu haben.“

Kaplan Matthias Martin nutze die Gelegenheit um auf das Schicksal verfolgter Christen hinzuweisen: „Wer in einem muslimischen Land zum Christentum findet, weiß, was der Preis dafür sein kann: Hass, Feindschaft und möglicherweise der Tod,“ so Kaplan Martin. Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit sei daher nicht selbstverständlich. Nichts desto trotz sei es wichtig in Österreich den Dialog mit anderen Religionsgemeinschaften zu intensivieren. Denn „nur gemeinsam können wir unsere Gesellschaft sinnvoll gestalten.“

Neben Religionsfreiheit war auch das Recht auf Selbstbestimmung ein besonderes Thema. „Noch immer sind Zwangsbeschneidungen von Frauen in afrikanischen Ländern an der Tagesordnung,“ informierte Kaplan Martin. Der Abend endete in angeregter Diskussion im Verbindungslokal der Tullina im Salzturm auf der Donaulände. Obfrau Marisa Widermann freute sich über eine gelglückte Veranstaltung. „Das ist erst der Anfang in diesem Semester, wir haben noch viel im Jugendbereich vor.“

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